StartFeuerwehreinsätzeLkw-Brand auf der A3 bei Triefenstein: 60-Tonner geht in Flammen auf

Lkw-Brand auf der A3 bei Triefenstein: 60-Tonner geht in Flammen auf

60-jähriger Fahrer rettet sich geistesgegenwärtig – Massive Rauchentwicklung führt zu beidseitiger Vollsperrung – Aufwendige Bergung von 60 Tonnen Ladung.

Ein folgenschwerer Lkw-Brand auf der A3 bei Triefenstein hat am Dienstag, den 31.03.2026, zu einem nächtlichen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und THW geführt. Gegen 02:00 Uhr war ein mit über 60 Tonnen schweren Maschinenteilen beladener Sattelzug als Schwertransport in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, als der 60-jährige Fahrer plötzlich technische Probleme bemerkte. Der Mann handelte sofort und lenkte das tonnenschwere Gespann auf den Seitenstreifen. Unmittelbar nach dem Verlassen der Fahrerkabine schlugen bereits erste Flammen aus dem Zugfahrzeug. Die alarmierten Einsatzkräfte der umliegenden Wehren sowie die Freiwillige Feuerwehr Weibersbrunn, die zur Löschhilfe herangezogen wurde, fanden das Gespann kurz darauf im Vollbrand vor.

Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen

Aufgrund der massiven Wärmeentwicklung und der starken Rauchentwicklung musste die A3 während der intensivsten Phase der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Während die Richtungsfahrbahn Nürnberg nach dem erfolgreichen Löschangriff zeitnah wieder freigegeben werden konnte, blieb die Strecke in Richtung Frankfurt für Stunden unpassierbar. Die Feuerwehr Weibersbrunn unterstützte die örtlich zuständigen Kräfte im Landkreis Main-Spessart bis etwa 04:00 Uhr morgens, bevor sie den Einsatz beenden konnte. Eine Gefahr für Dritte bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt.

Langwierige Bergung nach dem Lkw-Brand auf der A3 bei Triefenstein

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund des enormen Gewichts der Ladung als äußerst komplex. Die mit großen Maschinenteilen beladene Zugmaschine war durch das Feuer vollständig zerstört worden. Spezialkräne und das Technische Hilfswerk (THW) wurden angefordert, um das havarierte Gespann zu sichern und abzutransportieren.

Technischer Defekt als Brandursache vermutet

Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ist ein technischer Defekt am Fahrzeug die wahrscheinlichste Ursache für das Feuer. Da die Fahrbahn durch die enorme Hitze und ausgelaufene Betriebsstoffe stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, zogen sich die Sperrungen bis weit in den Vormittag hinein. Trotz des massiven Sachschadens blieb der 60-jährige Fahrer unverletzt. Der Lkw-Brand auf der A3 bei Triefenstein führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und kilometerlangen Rückstaus auf den eingerichteten Umleitungsstrecken rund um die Anschlussstellen im Landkreis Main-Spessart.