Ein verheerender Unfall in St. Johann hat am Donnerstagnachmittag, den 02.04.2026, zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Gegen 16:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Frontalkollision alarmiert, bei der ein Pkw und ein vollbesetzter Linienbus mit hoher Wucht zusammenstießen. Das Trümmerfeld erstreckte sich über die gesamte Fahrbahn, was eine sofortige Vollsperrung des betroffenen Bereichs erforderlich machte. Die Bilanz des Zusammenstoßes ist dramatisch: Insgesamt wurden neun Personen verletzt. Fünf von ihnen erlitten schwere Verletzungen und mussten nach einer intensiven Erstversorgung vor Ort in umliegende Spezialkliniken transportiert werden. Vier weitere Insassen kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Drei Notarzthubschrauber im Einsatz
Aufgrund der hohen Anzahl an Schwerverletzten und der Schwere des Schadensbildes wurden insgesamt drei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle beordert. Die Feuerwehr St. Johann, die mit 31 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort war, übernahm die Einweisung der Fluggeräte sowie die Sicherung der improvisierten Landeplätze auf der Fahrbahn. Parallel dazu stellten die Brandschützer einen umfassenden Brandschutz an den Wracks sicher. Da aus beiden Fahrzeugen massiv Betriebsstoffe austraten, mussten diese mit speziellen Bindemitteln aufgenommen werden, um eine Gefährdung der Umwelt und nachfolgender Fahrzeuge auszuschließen.
Umfangreiche Bergungsarbeiten nach dem Unfall in St. Johann
Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot von sechs Rettungswagen (RTW) und einem Notarztfahrzeug an der Unfallstelle präsent. Die Exekutive unterstützte die Maßnahmen mit mehreren Streifenwagen und leitete die ersten Ermittlungen zum Hergang der Kollision ein. Nachdem alle Patienten versorgt und abtransportiert worden waren, begann die technische Bergung.
Reinigung der Fahrbahn und Abschlepphilfe
Die Feuerwehr unterstützte das angeforderte Abschleppunternehmen dabei, den schwer beschädigten Bus sowie das Wrack des Pkw von der Straße zu entfernen. Im Anschluss an die Bergung musste die Fahrbahn großflächig gereinigt werden, da Glassplitter und Trümmerteile die Sicherheit gefährdeten.
Gegen Abend konnte die Straße nach dem Unfall in St. Johann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird als enorm eingestuft. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern zum jetzigen Zeitpunkt noch an.

