StartFeuerwehreinsätzeFeuerwehr Gelsenkirchen verhindert Katastrophe in Ückendorf:

Feuerwehr Gelsenkirchen verhindert Katastrophe in Ückendorf:

Dachstuhlbrand in der Ückendorfer Straße sorgt für Großeinsatz – THW-Statiker prüft Einsturzgefahr – 53 Einsatzkräfte über drei Stunden vor Ort

Ein dramatischer Dachstuhlbrand hat am späten Dienstagabend, den 3. März 2026, zu einem massiven Aufgebot der Feuerwehr Gelsenkirchen geführt. Gegen 22:08 Uhr gingen in der Leitstelle gleich mehrere Notrufe ein, die einen hellen Feuerschein im Bereich der Ückendorfer Straße meldeten. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend eine umfassende Brandbekämpfung ein, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Vollbrand bei Eintreffen der ersten Kräfte

Als die ersten Einheiten der Feuerwehr Gelsenkirchen an der Einsatzstelle eintrafen, bot sich den Rettern ein kritisches Bild: Der Dachstuhl des betroffenen Gebäudes stand bereits im Vollbrand. Priorität hatte in den ersten Minuten die Menschenrettung. Glücklicherweise konnte nach einer schnellen Durchsuchung der Räumlichkeiten unter Atemschutz Entwarnung gegeben werden – alle Bewohner hatten das Haus rechtzeitig verlassen können. Niemand wurde bei dem Brand verletzt.

Drohnentechnik und THW-Unterstützung im Einsatz

Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung, doch die Statik des Gebäudes bereitete den Einsatzkräften Sorgen. Aufgrund der massiven Brandbeschädigungen an der Dachkonstruktion wurde ein Baustatiker des Technischen Hilfswerks (THW) zur Einsatzstelle beordert, um die Standfestigkeit des Hauses zu beurteilen.

Zudem nutzte die Feuerwehr Gelsenkirchen moderne Technik zur Lageeinschätzung:

  • Drohneneinsatz: Eine Drohne lieferte aus der Luft detaillierte Bildaufnahmen des Dachstuhls, um versteckte Glutnester aufzuspüren und den Zerstörungsgrad zu dokumentieren.

  • Massiver Personaleinsatz: Insgesamt waren 53 Feuerwehrkräfte rund 3,5 Stunden lang gebunden, um das Feuer endgültig zu löschen und die Einsatzstelle abzusichern.

Gebäude teilweise unbewohnbar

Trotz des schnellen Löscherfolgs sind Teile des Hauses vorerst nicht mehr bewohnbar. Während einige Bewohner bei Bekannten und Verwandten unterkamen, musste für andere Personen über die Stadtverwaltung eine Notunterkunft organisiert werden.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Nachlöscharbeiten gegen 01:30 Uhr an die Polizei übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.