Ein dramatischer Einsatz von Feuerwehr und Wasserrettung in Grevenbroich endete am Donnerstagnachmittag, den 30.04.2026, mit einer traurigen Nachricht. Gegen 14:05 Uhr setzten Jugendliche einen Notruf ab, nachdem ein Mitglied ihrer Gruppe beim Schwimmen in der Erft plötzlich untergegangen und nicht mehr aufgetaucht war. Trotz einer intensiven Suche, die sich über fast zwei Stunden erstreckte, konnte die jugendliche Person nur noch leblos aus dem Fluss geborgen werden. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Feuerwache Grevenbroich trafen die ersten Wehrleute bereits kurz nach dem Alarm am Unglücksort ein und begannen sofort mit der Absuche des Uferbereichs.
Massiver Kräfteansatz an Land und im Wasser
Wenig später stießen spezialisierte Wasserretter zum Einsatzteam hinzu. Insgesamt waren rund 70 Kräfte zeitweise vor Ort, um das Gewässer sowie die Uferzonen zwischen der Brücke der K10 und der Straße am Wehr in Wevelinghoven systematisch zu kontrollieren.
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Beteiligte Organisationen: Neben der Feuerwehr waren Strömungsretter und Taucher der DRK-Wasserwacht Neuss sowie der DLRG aus dem Rhein-Kreis Neuss und Köln beteiligt.
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Suchmaßnahmen: Die Einsatzkräfte suchten sowohl über als auch unter Wasser nach dem Vermissten.
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Trauriger Fund: Gegen 15:50 Uhr entdeckte ein Tauchtrupp den Jugendlichen unter Wasser. Eine Notärztin konnte vor Ort nur noch den Tod feststellen.
Betreuung nach dem Einsatz von Feuerwehr und Wasserrettung in Grevenbroich
Während die Rettungsmaßnahmen liefen, wurden die Angehörigen sowie die beteiligten Jugendlichen in der Feuerwache Grevenbroich von Notfallseelsorgern betreut. Die psychologische Unterstützung ist nach solch traumatischen Ereignissen ein fester Bestandteil der Rettungskette.
Ermittlungen zum Hergang aufgenommen
Wie genau es zu dem Unglück an der Erft kommen konnte, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Polizei hat die Arbeit aufgenommen, um den Hergang des Vorfalls lückenlos zu rekonstruieren. Der tragische Einsatz von Feuerwehr und Wasserrettung in Grevenbroich macht erneut deutlich, welche Gefahren in fließenden Gewässern lauern können, selbst wenn diese auf den ersten Blick ruhig erscheinen. Nach Abschluss der Bergung wurde die Einsatzstelle für die weiteren Maßnahmen der Kriminalpolizei übergeben.

