StartPolizeimeldungenUnfall auf der Autobahn 29 bei Oldenburg: Pkw kollidiert mit zwei Lkw

Unfall auf der Autobahn 29 bei Oldenburg: Pkw kollidiert mit zwei Lkw

Zusammenstoß zwischen der Anschlussstelle Sandkrug und dem Kreuz Oldenburg-Ost – Cloppenburgerin kollidiert mit zwei Sattelzügen und der Mittelleitplanke – Rettungsdienst vor Ort.

Ein schwerer Unfall auf der Autobahn 29 hat am Dienstagmorgen, den 9. Juni 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem größeren Rettungseinsatz geführt. Gegen 08:40 Uhr war eine 45-jährige Frau aus Cloppenburg mit ihrem Mazda auf der Autobahn in Fahrtrichtung Wilhelmshaven unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Sandkrug und dem Autobahnkreuz Oldenburg-Ost übersah sie aus bislang ungeklärter Ursache das Stauende und fuhr auf einen verkehrsbedingt langsam rollenden Sattelzug auf, der von einem 27-jährigen Mann gesteuert wurde. Durch die Wucht dieses ersten Aufpralls verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Wagen prallt gegen Mittelschutzplanke und zweiten Lastwagen

Der Mazda geriet auf der Fahrbahn ins Schleudern und prallte zunächst massiv gegen die zentrale Mittelschutzplanke. Von dort wurde das Wrack abgewiesen und kollidierte im weiteren Verlauf mit einem zweiten, parallel fahrenden Sattelzug, an dessen Steuer ein 57-jährigen Mann saß. Trotz der mehrfachen Zusammenstöße und der erheblichen Deformationen an ihrem Kraftfahrzeug hatte die 45-jährige Cloppenburgerin großes Glück: Sie konnte sich eigenständig befreien und erlitt nach den ersten medizinischen Erkenntnissen der Retter lediglich leichte Verletzungen.

Medizinische Versorgung und polizeiliche Ermittlungen

Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte an der Unfallstelle wurde die Autobahn für die Bergungsarbeiten teilweise gesperrt.

Notarzt versorgt die verletzte Fahrerin an der Einsatzstelle

Die Frau wurde vor Ort umgehend durch die Besatzung eines Rettungswagens sowie einen hinzugerufenen Notarzt umfassend medizinisch betreut und stabilisiert. Ein Transport in eine Spezialklinik war nach der primären Diagnostik vor Ort jedoch nicht dringend erforderlich. Die beiden beteiligten Lastkraftwagenfahrer blieben bei den Kollisionen unverletzt und konnten ihre Fahrt nach der polizeilichen Aufnahme mit leichten Beschädigungen an den Trailern fortsetzen.

Sachschaden von rund 35.000 Euro

Der total beschädigte Mazda war infolge der multiplen Zusammenstöße nicht mehr fahrbereit und musste durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen von der Autobahn geborgen werden. Die zuständigen Beamten der Autobahnpolizei schätzen den entstandenen Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen und den beschädigten Einrichtungen der Autobahnmeisterei auf etwa 35.000 Euro. Die Polizei hat die offiziellen Ermittlungen zur bislang völlig ungeklärten Ursache, die zu dem Unfall auf der Autobahn 29 führte, aufgenommen.