StartFeuerwehreinsätzeZugunglück in München: Güterwaggons stürzen von Brücke

Zugunglück in München: Güterwaggons stürzen von Brücke

Großaufgebot an Rettungskräften in der Schleißheimer Straße im Einsatz – Feuerwehr sichert absturzgefährdete Zugteile – Eine männliche Person tödlich verletzt.

Ein folgenschweres Zugunglück in München hat in der Nacht zu Samstag, den 20. Juni 2026, einen massiven Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Gegen 01:40 Uhr kollidierten auf einer Brücke zwei Güterzüge miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten Teile der Züge, woraufhin zwei Güterwaggons von der Brückenkonstruktion herabstürzten. Die alarmierten Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes trafen kurz darauf an der Schleißheimer Straße ein und fanden die Waggons in einer kritischen Schieflage vor: Sie hingen teils auf der Brücke der Unterführung und blockierten teils die darunter liegende Fahrbahn. Aufgrund akuter Instabilität sperrten die Behörden das betroffene Areal umgehend großräumig ab.

Feuerwehr sichert die Unfallstelle ab und findet Todesopfer

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen sofort damit, die verkeilten Waggons gegen ein weiteres Nachrutschen und den vollständigen Absturz zu sichern. Bei diesen anspruchsvollen Sicherungsmaßnahmen stießen die Retter auf eine männliche Person, die infolge des Unfalls so schwere Verletzungen erlitten hatte, dass für sie jede Hilfe zu spät kam. Weitere Personen befanden sich zum Unfallzeitpunkt glücklicherweise nicht im unmittelbaren Umfeld der Brücke. Mehrere am Straßenrand parkende Personenkraftwagen wurden durch die herabstrebenden Trümmerteile jedoch massiv beschädigt.

Aufwändige Bergungsarbeiten und langfristige Straßensperrung nach Zugunglück in München

Im weiteren Verlauf des nächtlichen Einsatzes leuchtete die Feuerwehr das gesamte Areal weiträumig aus, um die Spurensicherung zu unterstützen.

Spezialkräfte der Deutschen Bahn übernehmen das schwere Gerät

Nachdem die ersten Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen waren, konnte die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 09:00 Uhr am Samstagmorgen beenden. Die weiteren Arbeiten wurden an Spezialkräfte der DB InfraGO übergeben, die nun mit schwerem Gerät die komplizierte Bergung der beiden betroffenen Güterzüge und der herabgestürzten Waggons übernehmen. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen der Feuerwehr bislang nicht vor.

Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache der Weichenkollision

Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache für das verheerende Zugunglück in München zu klären. Für den gesamten Zeitraum der aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten bleibt die Schleißheimer Straße im betroffenen Bereich der Unterführung bis auf Weiteres für den gesamten Verkehr komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.