Ein folgenschwerer Unfall in Essen-Rellinghausen hat am Montagnachmittag, den 22. Juni 2026, zu einem größeren Rettungseinsatz geführt. Gegen 14:08 Uhr wurden die Einheiten der Feuerwehr Essen in die Frankenstraße gerufen. Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes eine Kollision zwischen einem schwarzen Audi und einem Linienbus fest. Der Bus befand sich zum Unfallzeitpunkt auf einer Betriebsfahrt und war außer dem Fahrer nicht mit Fahrgästen besetzt. Im betroffenen Pkw befanden sich eine 48-jährige Frau sowie ihr elfjähriger Sohn. Aufgrund des spezifischen Verletzungsmusters der Fahrerin forderte die Besatzung umgehend technische Unterstützungskräfte nach.
Schonende Rettung über die Heckklappe des Fahrzeugs
Während der elfjährige Junge den Wagen ohne technische Hilfsmittel der Feuerwehr verlassen konnte und unverletzt blieb, gestaltete sich die Bergung der Mutter aufwendiger. Die Einsatzkräfte stabilisierten zunächst das Unfallfahrzeug, stellten den Brandschutz sicher und sperrten das Areal in Kooperation mit der Polizei ab. Um eine medizinisch schonende Rettung der 48-Jährigen zu gewährleisten, entfernten die Trupps Teile der Fahrerseite mit hydraulischem Rettungsgerät. Im Anschluss wurde die verletzte Frau über die Heckklappe des Autos befreit und an den Rettungsdienst übergeben.
Massiver Rückstau im Berufs- und Linienbusverkehr nach Unfall in Essen-Rellinghausen
Nach einer umfassenden notfallmedizinischen Versorgung vor Ort wurde die leicht verletzte Fahrerin zur weiteren Behandlung in ein Essener Krankenhaus transportiert.
Ruhrbahn-Linien müssen wegen Vollsperrung umgeleitet werden
Für die Dauer der technischen Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme musste die Frankenstraße zwischen der Sartoriusstraße und der Rellinghauser Straße komplett für den fließenden Verkehr gesperrt werden. Diese Maßnahme führte im dichten Nachmittagsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Von den Verzögerungen und Umleitungen waren neben dem allgemeinen Individualverkehr auch mehrere Linienbusse der lokalen Ruhrbahn betroffen.
Rund 20 Einsatzkräfte für eine Stunde im Einsatz gebunden
Die Feuerwehr Essen und der Rettungsdienst waren mit insgesamt rund 20 Einsatzkräften vor Ort aktiv. Das Aufgebot umfasste zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, einen Hilfeleistungszug sowie den zuständigen Führungsdienst. Nach rund 60 Minuten konnte der technische Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Die Beamten haben die detaillierten Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen, die den Unfall in Essen-Rellinghausen auslöste.

