Eine Tödlicher Unfall auf der Bundesstraße 64 bei Delbrück beschäftigt die Polizei nach einem Frontalzusammenstoß am Montagnachmittag, den 20. Juli 2026. Ein 81-jähriger Pedelecfahrer wurde dabei zunächst lebensgefährlich verletzt und verstarb am darauffolgenden Tag im Krankenhaus. Nach intensiven Ermittlungen konnten die Beamten mittlerweile das Tatfahrzeug sicherstellen und einen Tatverdächtigen identifizieren, nach dem nun mit Hochdruck gefahndet wird.
Hergang des Unfalls auf der Bundesstraße
Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 16:45 Uhr. Der 81-Jährige überquerte mit seinem Pedelec die B64 aus Richtung der Straße „Auf dem Busche“. Dabei wurde er von einem Pkw, der aus Rietberg in Richtung Delbrück unterwegs war, frontal erfasst. Der Radfahrer prallte auf die Motorhaube und stürzte schwer verletzt auf den Asphalt.
Anstatt dem Verunglückten zu helfen, beging der Autofahrer sofort eine Unfallflucht. Er wendete sein stark beschädigtes Auto direkt nach dem Aufprall und fuhr in Richtung Rietberg davon, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Zeugen am Unfallort leisteten umgehend Erste Hilfe und verständigten den Notruf. Ein Rettungshubschrauber flog den Senior mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Bielefelder Klinik.
Radfahrer erliegt seinen schweren Verletzungen
Trotz der schnellen medizinischen Versorgung am Unfallort und der Behandlung in der Klinik, verstarb der 81-Jährige am Dienstagabend, den 21. Juli, an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Aus dem schweren Verkehrsunfall wurde damit eine Unfallflucht mit Todesfolge. Die Paderborner Polizei intensivierte daraufhin ihre Suchmaßnahmen nach dem Fahrer und dem beschriebenen BMW noch einmal deutlich.
Polizei stellt Auto nach der Unfallflucht sicher
Nach akribischer Ermittlungsarbeit verzeichnete die Polizei wenig später einen Durchbruch. Die Beamten entdeckten im Rahmen ihrer Fahndung einen verunfallten 3er BMW vor einem Wohnhaus an der Schöninger Straße in Delbrück. Das Fahrzeug wies genau die massiven Schäden im Frontbereich auf, die nach dem Zusammenstoß zu erwarten waren.
Die Kriminalpolizei untersuchte den Wagen umfangreich. Das Ergebnis bestätigte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass es sich um das gesuchte Auto von der B64 handelt. Weitere Spuren führten die Ermittler schließlich zu dem mutmaßlichen Fahrer. Es handelt sich um einen 23-jährigen Bulgaren, der über einen festen Wohnsitz in Delbrück verfügt.
Laufende Fahndung nach dem 23-Jährigen
Obwohl das Fahrzeug gesichert und die Identität des Verdächtigen nun bekannt ist, fehlt von dem 23-Jährigen aktuell jede Spur. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist der Polizei unbekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um den Flüchtigen schnellstmöglich zu fassen.

