StartPolizeimeldungenSondereinsatz der Kreispolizeibehörde Unna gegen Straßenkriminalität

Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde Unna gegen Straßenkriminalität

Mit einem sehr großen Aufgebot ging die Polizei am Dienstag gegen Delikte vor. Neben weitreichenden Kontrollen lag ein starker Fokus auf der Präventionsarbeit mit den Bürgern

Ein groß angelegter Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde Unna richtete sich am Dienstag, den 4. August 2026, gezielt gegen Delikte im öffentlichen Raum. Zwischen 9:00 und 16:00 Uhr zeigten die eingesetzten Beamten in den Städten Bergkamen und Kamen sowie in der Gemeinde Bönen eine stark erhöhte polizeiliche Präsenz.

Kontrollen und Prävention Hand in Hand

Das Hauptziel der polizeilichen Maßnahmen war es, Taten auf der Straße effektiv zu verhindern, potenzielle Täter frühzeitig zu erkennen und das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, führten die lokalen Kräfte gemeinsam mit Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei Verkehrskontrollen und Personenkontrollen durch.

Parallel zu den durchgeführten Überprüfungen legte die Polizei einen großen Wert auf die direkte Aufklärung vor Ort, um die Straßenkriminalität langfristig einzudämmen. Uniformierte Polizisten sowie speziell geschulte Experten für Kriminalprävention und Opferschutz waren in den Innenstädten zu Fuß unterwegs und suchten aktiv das persönliche Gespräch mit den Passanten. Sie informierten die interessierten Menschen ausführlich über die aktuellen Maschen von Taschendieben und gaben Tipps zum bestmöglichen Selbstschutz. Zusätzlich wurden schriftliche Präventionshinweise an die Bürgerinnen und Bürger ausgehändigt.

Die polizeiliche Bilanz des Sondereinsatzes

Im Rahmen der zahlreichen Überprüfungen kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 228 Personen, 224 Fahrzeuge sowie 28 Zweiräder, darunter auch Elektroroller und Pedelecs. Der mehrstündige Sondereinsatz lieferte am späten Nachmittag schließlich konkrete Resultate für die Behörden. So ertappten die Beamten zwei Fahrer, die unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs waren, und ordneten Blutproben an.

Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte entdeckte Betäubungsmittel und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren gegen die Verantwortlichen ein. Auch das Waffengesetz fand Anwendung, nachdem eine Anscheinswaffe sichergestellt und zur Anzeige gebracht wurde. Gegen eine überprüfte Person vollstreckten die Beamten zudem direkt vor Ort einen offenen Haftbefehl. Abgerundet wurden die polizeilichen Maßnahmen durch 16 Verwarngelder sowie sieben weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen unterschiedlicher Verstöße im Straßenverkehr.

Die Kreispolizeibehörde Unna kündigte bereits an, dieses bewährte Konzept in naher Zukunft zu wiederholen. Weitere Kontrollen dieser Art sollen maßgeblich dazu beitragen, die Straßenkriminalität konsequent zu bekämpfen und die öffentliche Ordnung sowie Sicherheit in den betroffenen Regionen dauerhaft und nachhaltig zu gewährleisten.