Am Abend des 22. März 2026 ereignete sich ein folgenschwerer Unfall auf der L213 zwischen Pulheim-Brauweiler und Bergheim-Glessen. Gegen 18:37 Uhr alarmierte die Leitstelle den ehrenamtlichen Löschzug Brauweiler sowie die Hauptwache Pulheim, da ein Fahrzeug massiv mit einem Baum kollidiert war.
Rettungskräfte finden Verletzte neben dem Wrack
Beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich den Helfern ein Trümmerfeld. Die Fahrerin befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits außerhalb ihres Wagens, der nach dem Aufprall auf dem Dach liegend auf einem angrenzenden Radweg zum Stillstand gekommen war. Die Besatzung des Rettungswagens übernahm gemeinsam mit den Feuerwehrleuten die Erstversorgung der Frau, bis kurz darauf ein Notarzt die medizinische Leitung übernahm.
Notarzt begleitet Patientin nach dem Unfall auf der L213 in die Klinik
Aufgrund der Schwere der Verletzungen begleitete der Notarzt den Transport in ein umliegendes Notfallkrankenhaus. Währenddessen konzentrierten sich die Brandschützer unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Fenkl auf die Sicherung der Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab, um Umweltschäden zu verhindern.
Feuerwehr leuchtet die Bergungsarbeiten aus
Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort gebunden. Da die polizeiliche Unfallaufnahme und die anschließende Bergung des Wracks durch ein Abschleppunternehmen Zeit in Anspruch nahmen, verblieb ein Teil der Feuerwehr an der Strecke. Die Wehrleute leuchteten die Fahrbahn großflächig aus, damit die Arbeiten sicher durchgeführt werden konnten.
Ermittlungen zur Ursache dauern an
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge prallte der Wagen frontal gegen den Alleebaum, bevor er herumgeschleudert wurde. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb der betroffene Abschnitt der Landstraße teilweise gesperrt.

