Am Sonntagmittag, dem 22.03.2026, ereignete sich um 12:07 Uhr ein schwerer Unfall auf der A1 bei Stuhr – zwischen der Anschlussstelle Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr. Nach bisherigen Ermittlungen bremste ein 69-jähriger Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen seinen Wagen auf dem mittleren Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Während eine nachfolgende Bremerin noch rechtzeitig stoppen konnte, löste dies bei den darauffolgenden Fahrzeugen eine fatale Kettenreaktion aus.
Drei Fahrzeuge kollidieren miteinander bei Unfall auf der A1 bei Stuhr
Im dichten Verkehr fuhren drei weitere Pkw ineinander, wobei die Wucht des Aufpralls enorme Schäden verursachte. Eine 57-jährige Bremerin prallte zunächst auf den Wagen einer Niederländerin, welcher daraufhin gegen das Fahrzeug eines 39-jährigen Bremers geschleudert wurde. Ein 55-jähriger Niederländer, der sich als Mitfahrer im mittleren Pkw befand, erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zudem verstarben zwei Hunde, die sich ebenfalls in diesem Fahrzeug befanden, noch an der Unfallstelle.
Gutachter rekonstruiert den Hergang nach dem Unfall auf der A1
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Verden erschien ein Unfallsachverständiger vor Ort, um die Spuren zu sichern und den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Die beteiligten Fahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt und zu einem Bergungsunternehmen transportiert. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden derzeit auf etwa 35.000 Euro.
Großeinsatz der Rettungskräfte dauerte bis zum Abend
Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, um die Schwerverletzten zu versorgen. Die Helfer brachten zwei Frauen mit schweren Verletzungen sowie drei weitere leicht verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser. Da die Bergungs- und Reinigungsarbeiten sehr zeitintensiv waren, blieb die Richtungsfahrbahn für viele Stunden komplett abgeriegelt.
Vollsperrung erst am späten Abend aufgehoben
Erst gegen 21:30 Uhr konnte die Autobahnmeisterei die Strecke ab der Anschlussstelle Brinkum wieder für den Verkehr freigeben. Zuvor mussten die Spezialteams die Fahrbahn von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen reinigen. Die Ermittlungen zum Verhalten des 69-jährigen Autofahrers, der den Stillstand auf der Fahrbahn verursachte, dauern derzeit noch an.

