StartFeuerwehreinsätzeBrand im Ortsteil Wenden: Gasbetriebener Heizpilz löst Großeinsatz aus

Brand im Ortsteil Wenden: Gasbetriebener Heizpilz löst Großeinsatz aus

Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr am Donnerstagabend – Gasflasche auf Balkon als Brandherd – Drei Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff – Kleinkind unter den evakuierten Bewohnern.

Ein folgenschwerer Brand im Ortsteil Wenden hat am Donnerstagabend, den 07.05.2026, zu einem massiven Aufgebot an Rettungskräften geführt. Gegen 17:45 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einheiten aus Wenden und Gerlingen sowie den Führungsdienst zu einem zunächst gemeldeten Zimmerbrand. Vor Ort stellte sich die Lage jedoch deutlich dramatischer dar: Ein gasbetriebener Heizpilz auf einem Balkon war in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatten die Flammen bereits auf die angrenzende Wohnung, einen darüberliegenden Balkon sowie Teile der Dachkonstruktion übergegriffen.

Gezielte Brandbekämpfung unter Atemschutz

Um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude zu verhindern, leiteten die Einsatzkräfte unmittelbar einen kombinierten Außen- und Innenangriff ein. Während ein gezielter Löschangriff von außen die Fassade schützte, drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Die Brandbekämpfung im Bereich des Daches erfolgte parallel über eine Drehleiter sowie durch einen weiteren Atemschutztrupp im Inneren des Hauses.

Folgen und Ermittlungen nach dem Brand im Ortsteil Wenden

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, begannen die aufwendigen Nacharbeiten zur Sicherung des Gebäudes.

Bewohner bleiben glücklicherweise unverletzt

Der Rettungsdienst des Kreises Olpe war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort, um die Bewohnerinnen und Bewohner medizinisch zu betreuen. Unter den Betroffenen befand sich auch ein Kleinkind. Glücklicherweise konnte nach einer eingehenden Untersuchung Entwarnung gegeben werden; alle Personen verblieben unverletzt an der Einsatzstelle. Dennoch ist das Gebäude aufgrund der Brand- und Rauchschäden aktuell nicht mehr bewohnbar.

Übergabe an die Kriminalpolizei

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an den Maßnahmen beteiligt. Nachdem die Feuerwehr das Gebäude mit einer Wärmebildkamera abschließend auf verborgene Glutnester kontrolliert hatte, wurde die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben. Die Spezialisten für Brandursachenermittlung untersuchen nun den genauen Hergang, der zu diesem folgenschweren Brand im Ortsteil Wenden geführt hat.