StartPolizeimeldungenBrand in Kleingartenanlage bei Offenbach: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Brand in Kleingartenanlage bei Offenbach: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Einsatz am frühen Freitagmorgen – Weithin sichtbare Rauchwolke über dem Gelände – Zeugen melden lauten Knall und flüchtende Person – Bereits der zweite Großbrand innerhalb weniger Wochen.

Ein Brand in Kleingartenanlage bei Offenbach am Alfred-Nobel-Bogen hat am frühen Freitagmorgen, den 29. Mai 2026, einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Gegen 4:30 Uhr stand eine dortige Gartenlaube in Vollbrand. Die Flammen verursachten eine weithin sichtbare Rauchwolke, weshalb mehrere Anwohner den Notruf wählten. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch eindämmen und vollständig löschen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Brandursache ist unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Hinweise auf Brandstiftung.

Zeugen beobachten flüchtendes Fahrzeug

Nach ersten Zeugenangaben gab es im Zusammenhang mit dem Brandausbruch einen lauten Knall. Kurz darauf beobachteten Zeugen eine Person, die das betroffene Gartengrundstück verließ, in Richtung des Ausgangs der Anlage rannte und anschließend mit einem Auto davonfuhr. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder zu der flüchtenden Person werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegengenommen.

Wiederholter Brand in der Kleingartenanlage bei Offenbach am Alfred-Nobel-Bogen

Der aktuelle Vorfall ist nicht das erste Feuer auf dem Gelände in jüngster Zeit. Bereits am Donnerstag, den 14. Mai 2026, kam es dort zu einem Großeinsatz.

Hoher Sachschaden nach Erstbrand Mitte Mai

Bei dem ersten Brand in Kleingartenanlage bei Offenbach gegen 0:50 Uhr nachts breitete sich eine Flammenfront, begünstigt durch lebhaften Wind, schnell über insgesamt acht Gartenparzellen aus. Mehrere Gartenhäuser wurden dabei vollständig zerstört. Die Löscharbeiten der Feuerwehr zogen sich bis in den Vormittag hinein. Im Zuge dieses Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann einen Kreislaufkollaps. Wegen der starken Rauchentwicklung forderte die Polizei die Anwohner des angrenzenden Wohngebiets über Lautsprecherdurchsagen auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ermittlungen zu beiden Fällen dauern an

Der Sachschaden des ersten Feuers Mitte Mai wird auf rund 100.000 Euro beziffert. Auch für diesen Fall ist die Ursache weiterhin ungeklärt. Die Kriminalpolizei prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Ereignissen. Personen, die Beobachtungen an den jeweiligen Einsatztagen gemacht haben, werden gebeten, sich mit den zuständigen Beamten in Verbindung zu setzen.