StartFeuerwehreinsätzeBrand von Kleingärten in Pfiffligheim: Aufwändige Löschwasserversorgung

Brand von Kleingärten in Pfiffligheim: Aufwändige Löschwasserversorgung

Mehrere Objekte stehen beim Eintreffen der Rettungskräfte in Vollbrand – Feuerwehr legt lange Schlauchleitung zur Löschwasserversorgung – Aufwändige Nachlöscharbeiten am Holzstapel.

Ein Brand von Kleingärten im Stadtteil Pfiffligheim hat in der Nacht auf Donnerstag, den 4. Juni 2026, zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Einsatzstelle standen bereits mehrere Objekte auf zwei betroffenen Gartengrundstücken lichterloh in Flammen. Nach Angaben der Einsatzleitung brannten unter anderem ein Bau- und Wohnwagen sowie ein massiver Holzunterstand, in dem größere Mengen Brennholz gelagert wurden, vollständig aus. Die Einheiten leiteten umgehend eine koordinierte Brandbekämpfung ein, wodurch das Feuer von den eingesetzten Kräften schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Aufbau einer 600 Meter langen Schlauchleitung

Aufgrund der abgelegenen Lage der Parzellen gestaltete sich die Sicherstellung der Löschwasserversorgung vor Ort logistisch anspruchsvoll. Die Feuerwehrleute mussten eine Schlauchleitung über eine Distanz von insgesamt 600 Metern von den nächstgelegenen Hydranten bis zum Brandherd verlegen. Erst nach der Fertigstellung dieser Leitung konnte der umfassende Löschangriff in vollem Umfang und mit ausreichend Wasserdruck durchgeführt werden.

Nachlöscharbeiten und beteiligte Einheiten am Einsatzort

Nachdem die offenen Flammen niedergeschlagen waren, begann für die Wehrleute die zeitaufwändige Phase der Restablöschung.

Glutnester erfordern Handarbeit beim Brennholz

Die Nachlöscharbeiten zogen sich in die Länge, da das gelagerte Brennholz unter dem zerstörten Unterstand Stück für Stück von Hand abgetragen und auseinandergezogen werden musste. Nur so war es den Trupps möglich, alle tiefliegenden Glutnester ausfindig zu machen und mit Netzwasser gezielt abzulöschen. Angaben zur genauen Ursache des Feuers oder zur entstandenen Schadenshöhe konnten direkt nach dem Einsatz noch nicht gemacht werden.

Vier Einheiten der Feuerwehr im nächtlichen Einsatz

Um den Personal- und Materialbedarf an der Einsatzstelle zu decken, waren mehrere Einheiten gebunden. Im Einsatz befanden sich die Berufsfeuerwehr mit dem zuständigen B-Dienst sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus den Ortschaften Abenheim, Pfeddersheim und Stadtmitte. Zur Absicherung der Rettungskräfte war zudem der Rettungsdienst vor Ort, während die Polizei die ersten Ermittlungen aufnahm, wie es zu dem Brand von Kleingärten kommen konnte.