Die Feuerwehr Bad Honnef im Einsatz: Ein Fahrzeugbrand auf der Autobahn A3 hat die Rettungskräfte in der Nacht zu Montag, den 27.04.2026, über Stunden gefordert. Gegen 23:26 Uhr ging der Notruf ein, der einen brennenden Bus in Fahrtrichtung Köln meldete. Als die ersten Kräfte des Löschzugs Aegidienberg und der Führungdienst kurz vor der Anschlussstelle Siebengebirge eintrafen, stand der Gelenkbus bereits in Vollbrand. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Fahrgäste in dem Fahrzeug. Auch der Busfahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.
Massive Brandbekämpfung mit 14.000 Litern Wasser
Eine besondere Herausforderung stellte die schlechte Löschwasserversorgung auf dem Autobahnabschnitt dar. Um das Flammenmeer effektiv bekämpfen zu können, wurde umgehend der Löschwassertransportwagen (TW 14000) der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter-Oelberg nachalarmiert. Das Spezialfahrzeug lieferte mit seinem 14.000 Liter fassenden Tank die nötigen Reserven für den massiven Löschangriff. Insgesamt kämpften fünf Trupps unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen an. Um ein erneutes Aufflammen der zahlreichen Glutnester im Wrack zu verhindern, setzte die Einsatzleitung neben Wasser auch Löschschaum ein.
Fehlalarm am frühen Morgen: Feuerwehr Bad Honnef im Einsatz
Bereits am frühen Sonntagmorgen gegen 05:53 Uhr war die Feuerwehr Bad Honnef im Einsatz, nachdem eine Brandmeldeanlage (BMA) in einem Gebäude im Brieberichweg in Rhöndorf ausgelöst hatte. Nach einer gründlichen Erkundung durch den Löschzug Bad Honnef und die Löschgruppe Rhöndorf konnte jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde zur technischen Prüfung an einen Techniker übergeben.
Bilanz der Einsatznacht auf der A3
Der Einsatz auf der Autobahn zog sich bis etwa 03:30 Uhr morgens hin. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Autobahnpolizei vor Ort gebunden. Die Bergung des völlig ausgebrannten Buswracks durch ein Spezialunternehmen konnte erst im Laufe des Montagvormittags abgeschlossen werden. Während der Löscharbeiten war die A3 in Richtung Köln teilweise gesperrt.
Die Ursache für das Feuer am Gelenkbus ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob ein technischer Defekt im Motorraum das Inferno ausgelöst hat. Erneut bewies die Feuerwehr Bad Honnef im Einsatz eine reibungslose überörtliche Zusammenarbeit, die Schlimmeres verhindern konnte.

