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Feuerwehr in Stuttgart befreit Hündin aus Moor

Elf Jahre alte Labrador-Dame steckte im Morast fest – Spaziergänger alarmierten die Retter – Wasserrettungseinheit im Einsatz

Eine elf Jahre alte Labrador-Hündin verdankt ihr Leben dem schnellen und besonnenen Eingreifen der Feuerwehr in Stuttgart. Das Tier war am Dienstagnachmittag, den 3. März 2026, im Bereich Sommerhaldenweg in Stuttgart-Botnang in ein Moorgebiet geraten und drohte im Schlamm zu versinken. Da sich die Hündin aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte, leiteten die Einsatzkräfte eine aufwendige Rettungsaktion ein.

Spaziergänger hören Hilferufe aus dem Moor

Die Hündin wurde bereits seit der Mittagszeit von ihrer Eigentümerin vermisst. Gegen 15:00 Uhr wurden aufmerksame Spaziergänger auf ein anhaltendes Hundebellen aufmerksam, das aus einem unwegsamen Moorbereich abseits des befestigten Weges drang. Eine Frau entdeckte schließlich das völlig entkräftete Tier im matschigen Uferbereich eines Sees und alarmierte umgehend die Feuerwehr in Stuttgart.

Aufgrund der Meldung, dass ein Hund im Moor feststecke, forderte der Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt ein weiteres Löschfahrzeug an, um ausreichend Personal und Material vor Ort zu haben.

Spezialausrüstung für die Rettung im Morast

An der Einsatzstelle bestätigte sich die dramatische Lage. Die Hündin war tief im Schlamm eingesunken und konnte sich nicht mehr bewegen. Um zu dem Tier vorzudringen, schuf die Feuerwehr in Stuttgart zunächst mit Steckleiterteilen einen sicheren Zugang über die steile Böschung zum Seeufer. Ein Feuerwehrmann erkundete in Gummistiefeln und Schutzanzug vorsichtig den Untergrund.

Nach dem Eintreffen der Wasserrettungseinheit der Feuerwache 3 gingen zwei spezialisierte Einsatzkräfte in Neoprenanzügen und mit Leinen gesichert zu der Hündin vor. Sie befreiten das entkräftete Tier behutsam aus dem Morast und brachten es über die Steckleitern sicher auf festen Boden.

Glückliches Ende nach Bangen

Dort wurde die Hündin sofort mit Wasser versorgt, grob gereinigt und mit Decken vor einer weiteren Auskühlung geschützt. Parallel dazu gelang es der Polizei, die Eigentümerin zu ermitteln, die kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintraf und ihre Hündin sichtlich erleichtert in Empfang nahm.

Zusammen mit dem Tier wurde die Frau von der Polizei aus dem Wald gefahren, um eigenständig eine Tierarztpraxis für eine Nachuntersuchung aufzusuchen. Insgesamt waren zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr in Stuttgart mit einem Einsatzleitwagen, einem Löschfahrzeug und einem Gerätewagen Wasserrettung an der erfolgreichen Rettungsaktion beteiligt.