StartFeuerwehreinsätzeGroßeinsatz für die Feuerwehr Ense

Großeinsatz für die Feuerwehr Ense

Alarm in Niederense – 45 Einsatzkräfte rücken nach Verdacht auf Kellerbrand in die Bergstraße aus

Ein vermeintlicher Kellerbrand sorgte am Freitagmittag (20.03.2026) für einen großangelegten Alarm im Enser Ortsteil Niederense. Gegen 13:19 Uhr wurde die Leitstelle über eine unklare Lage in einem Wohngebäude in der Bergstraße informiert, woraufhin umgehend ein starkes Kräfteaufgebot der örtlichen Wehren alarmiert wurde. Die Feuerwehr Ense im Einsatz reagierte routiniert auf das Meldebild „Kellerbrand“.

Bewohner bringen sich rechtzeitig in Sicherheit

Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle an der Bergstraße konnten die Retter bereits vorsichtige Entwarnung geben, was die Personengefahr betraf: Alle Bewohner hatten das Gebäude bereits eigenständig verlassen und warteten im Freien auf die Einsatzkräfte. Da eine Gefährdung von Menschenleben somit ausgeschlossen werden konnte, konzentrierte sich die Feuerwehr Ense im Einsatz sofort auf die Erkundung der Rauchentwicklung im Untergeschoss.

Atemschutztrupp findet verrauchten Keller vor

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz drang umgehend in den Kellerbereich vor, um den Brandherd zu lokalisieren. Dabei stellten die Wehrleute zwar eine deutliche Verrauchung fest, ein offenes Feuer oder Glutnester konnten jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Um das Gebäude wieder bewohnbar zu machen und die Sichtverhältnisse zu klären, setzten die Kräfte der Feuerwehr Ense im Einsatz Hochleistungslüfter zur technischen Belüftung des Hauses ein.

Defekt an der Heizungsanlage als Ursache

Als wahrscheinlichste Ursache für die plötzliche Rauchentwicklung kristallisierte sich im Laufe der Erkundung ein technischer Defekt an der Heizungsanlage heraus. Zur fachlichen Absicherung der Einsatzstelle wurde daher der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister hinzugezogen. Nach einer gründlichen Kontrolle und der intensiven Entrauchung übergab die Feuerwehr Ense im Einsatz die Einsatzstelle an den Schornsteinfeger und die Eigentümer.

Einsatzkräfte und Dauer

Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ense vor Ort. Unterstützt wurden sie durch den Rettungsdienst des Kreises Soest sowie Beamte der Polizei. Nach etwa einer Stunde konnten die letzten Einheiten die Bergstraße wieder verlassen. Zu nennenswerten Sachschäden durch Feuer kam es dank des schnellen Eingreifens glücklicherweise nicht.