Brand in Ennigerloh – Ein schweres Feuer hat am Freitagnachmittag, den 6. März 2026, zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Gegen 14:19 Uhr wurde ein Brand in Ennigerloh gemeldet, der auf dem Gelände eines Zementwerks am Nordring ausgebrochen war. Ein etwa 30 Meter hohes Förderband im Außenbereich stand in Flammen, was eine weithin sichtbare, dunkle Rauchwolke verursachte.
Förderband knickt während Löscharbeiten ein
Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr Ennigerloh bestätigte sich die dramatische Lage. Ein langes Förderband, das sich außerhalb der festen Gebäude befand, brannte in voller Ausdehnung. Die Hitzeentwicklung war dabei so enorm, dass die statische Integrität der Anlage massiv beeinträchtigt wurde.
Während die Feuerwehrleute unter Hochdruck gegen die Flammen vorgingen, gab die Stahlkonstruktion des rund 30 Meter hohen Förderbandes schließlich nach. Teile der Anlage stürzten vor den Augen der Einsatzkräfte ein, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte und eine weiträumige Absperrung des Gefahrenbereichs erforderte.
Verletzte Mitarbeiter und massive Rauchentwicklung nach Brand in Ennigerloh
Die bei dem Brand in Ennigerloh entstandene Rauchwolke war aufgrund der verbrannten Materialien extrem dicht und zog über mehrere Kilometer hinweg über das Stadtgebiet und angrenzende Felder.
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Personenschäden: Zwei Mitarbeiter des Zementwerks in Ennigerloh waren der starken Qualmentwicklung unmittelbar ausgesetzt. Sie erlitten Atemwegsbeschwerden und wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.
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Sichtbarkeit: Augenzeugen berichteten, dass die schwarze Säule noch in den umliegenden Ortschaften deutlich am Horizont zu erkennen war.
Ermittlungen zur Brandursache
Trotz des Einsturzes gelang es der Feuerwehr Ennigerloh, den Brand schließlich vollständig zu löschen und ein Übergreifen auf die direkt angrenzenden Produktionsgebäude zu verhindern. Zur genauen Schadenshöhe liegen noch keine offiziellen Angaben vor, es ist jedoch von einem erheblichen Sachschaden im sechsstelligen Bereich auszugehen.
Die Polizei hat die Einsatzstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt an den Rollen des Förderbandes oder eine andere Ursache vorliegt, ist derzeit Gegenstand der Untersuchungen.



