In der Nacht auf Samstag kam es in der Dortmunder Hosbachstraße zu einem Brandereignis, das einen größeren Einsatz von Rettungskräften erforderte. Gegen 23:00 Uhr wurde die Feuerwehr in Dortmund zu einem Wohngebäude gerufen, in dem im Kellerbereich ein Feuer ausgebrochen war. Dank der schnellen Evakuierung durch die Anwohner blieb der Vorfall ohne Personenschäden.
Rauchausbreitung über mehrere Etagen
Beim Eintreffen der ersten Einheiten stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im Außenbereich fest. Der Brandrauch hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf zwei Gebäudeteile und über mehrere Stockwerke verteilt. Trupps unter Atemschutz lokalisierten den Brandherd im Keller umgehend und leiteten die Brandbekämpfung ein. Das Feuer konnte zeitnah gelöscht werden.
Eigenständige Räumung durch Bewohner
Insgesamt 60 Personen, darunter 40 Erwachsene und 20 Kinder, hatten die betroffenen Häuser bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Dortmund verlassen. Die Einsatzleitung hob das umsichtige Verhalten der Bewohner hervor, durch welches Verletzungen vermieden werden konnten.
Zur Unterstützung der Betroffenen wurden folgende Maßnahmen ergriffen:
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Bereitstellung eines Betreuungsbusses der Feuerwehr.
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Einsatz der Psychosozialen Notfallversorgung zur Betreuung der Familien.
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Belüftung der Kellerräume und aller betroffenen Wohngeschosse.
Beteiligte Einheiten und Einsatzende
Nachdem die Lüftungsmaßnahmen abgeschlossen und Schadstoffmessungen negativ ausgefallen waren, konnten alle Bewohner gegen 1:00 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. An dem Einsatz waren rund 60 Kräfte der folgenden Einheiten beteiligt:
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Feuerwache 3 (Neuasseln)
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Feuerwache 4 (Hörde)
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Freiwillige Feuerwehr Löschzug 12 (Aplerbeck)
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Führungsdienst und Rettungsdienst
Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens wurden durch die Polizei aufgenommen.


