Ein schwerer Lkw-Unfall auf der St2259 hat am Donnerstag, den 11. Juni 2026, zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst im Landkreis Erlangen-Höchstadt geführt. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die umliegenden Wehren mit dem dringenden Stichwort „Lkw von Fahrbahn abgekommen, eine Person eingeklemmt“. Das Schadensereignis lokalisierte sich auf der Staatsstraße 2259 im Streckenabschnitt zwischen Röhrach und Röttenbach. Beim Eintreffen der ersten Einheiten an der Unfallstelle zeigte sich jedoch schnell eine Erleichterung für die alarmierten Einsatzkräfte.
Zivilcourage an der Unfallstelle: Ersthelfer betreuen den Fahrer
Der Fahrer des verunfallten Lastkraftwagens war entgegen der ersten Notrufmeldungen nicht im Führerhaus eingeklemmt. Courageierte Ersthelfer hatten an der Einsatzstelle bereits vorbildlich reagiert und den Mann aus der Kabine geholfen. Bis zum Eintreffen der professionellen Retter wurde der Fahrer von den Passanten außerhalb des Fahrzeugs betreut. Der kurz darauf eintreffende Rettungsdienst übernahm umgehend die medizinische Erstversorgung und den Transport des Patienten in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Abklärung.
Absicherung der Einsatzstelle und zügige Bergung des Nutzfahrzeugs nach Lkw-Unfall auf der St2259 bei Röttenbach
Da eine aufwändige technische Menschenrettung mit hydraulischem Gerät nicht mehr erforderlich war, konzentrierte sich die Feuerwehr auf logistische Aufgaben.
Vollsperrung durch die Wehren aus Hesselberg und Röttenbach
Um eine Gefährdung für den fließenden Verkehr sowie für die Rettungskräfte auszuschließen, richteten die Kameraden der Feuerwehren Hesselberg und Röttenbach umgehend eine Vollsperrung der St2259 ein. Parallel dazu stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz an der Unfallstelle sicher. Das schwere Nutzfahrzeug wurde zudem detailliert auf potenziell auslaufende Betriebsstoffe wie Diesel oder Motorenöl kontrolliert. Da keine umweltgefährdenden Flüssigkeiten austraten und keine weitere Gefahr vom Fahrzeug ausging, konnte der Lkw nach kurzer Zeit durch den Eigentümer selbst geborgen werden.
Großaufgebot an Einsatzkräften schnell wieder eingerückt
Aufgrund des glimpflichen Ausgangs wurden die ersten Einheiten bereits während der laufenden Bergung aus dem Einsatz entbunden. Neben den Feuerwehren aus Heßdorf, Hesselberg und Röttenbach waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Weisendorf und Dechsendorf, der Kreisfeuerwehrverband Erlangen-Höchstadt sowie das Technische Hilfswerk (THW) aus dem Ortsverband Baiersdorf alarmiert worden. Nach der Freigabe der Fahrbahn durch die zuständige Streife der Polizei wurde die Vollsperrung aufgehoben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen, die zu dem Lkw-Unfall auf der St2259 führte.

