Schüsse auf St.Pauli lösten am Dienstagabend, den 1. September 2026, einen umfangreichen Polizeieinsatz aus. Zeugen hatten im Bereich eines Gewerbehofes entsprechende Geräusche wahrgenommen und umgehend den Notruf verständigt.
Auffinden der Opfer am Tatort
Im Zuge der eingeleiteten Einsatz- und Fahndungsmaßnahmen fanden die alarmierten Polizistinnen und Polizisten auf einem dortigen Parkplatz eine leblose Person. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen erlag der 47-jährige Mann wenig später seinen schweren Verletzungen. Bei der weiteren Durchsuchung der Räumlichkeiten eines angrenzenden Gebäudes stießen die Einsatzkräfte auf einen weiteren Mann, der ebenfalls tödlich verletzt worden war. Die Identität dieser zweiten Person ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.
Verletzter begibt sich selbst in Klinik
Darüber hinaus wurde ein 48-jähriger Mann durch die Schüsse schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich dieser Mann mutmaßlich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig vom Tatort entfernt und eigenständig in ein Krankenhaus begeben. Es besteht bei ihm keine Lebensgefahr. Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei weitreichende Suchmaßnahmen ein. Daran beteiligten sich mehr als zwei Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei. Zur Unterstützung kamen zudem Diensthundführer und eine Drohne zum Einsatz, um das umliegende Gebiet abzusuchen.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Der Kriminaldauerdienst übernahm zunächst die ersten Ermittlungen vor Ort. Noch am selben Abend wurden diese durch Ermittler des zuständigen Landeskriminalamts für Organisierte Kriminalität sowie der Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft fortgeführt. Im Zusammenhang mit den Hintergründen gehen die Behörden derzeit davon aus, dass zwischen den Tatbeteiligten möglicherweise eine Vorbeziehung bestanden haben könnte. Die Ermittler bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder anderweitig Hinweise zu dem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

