Verkehrsunfall mit schweren Folgen: Auf der Bundesautobahn 52 in Fahrtrichtung Roermond erforderte eine Kollision am Sonntagabend, den 26. Juli 2026, einen aufwendigen Rettungseinsatz. Kurz hinter der Abfahrt Hostert kollidierten gegen 18:56 Uhr zwei Autos miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls verformte sich eines der Fahrzeuge so stark, dass zwei Insassen in dem Wrack eingeschlossen wurden. Sie konnten sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien, was einen sofortigen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste auslöste.
Anfahrt und Koordination der Feuerwehren
Für den Löschzug Waldniel aus Schwalmtal war dieser Verkehrsunfall bereits der zweite Alarm innerhalb kürzester Zeit. Noch während die Helfer einen umgestürzten Baum auf der Gladbacher Straße beseitigten, erreichte sie der neue Einsatzbefehl. Zunächst meldete die Leitstelle den Verkehrsunfall auf der Fahrbahn in Richtung Düsseldorf. Noch auf der Anfahrt korrigierten die Disponenten die Ortsangabe auf die gegenüberliegende Seite in Richtung Roermond.
Da dieser Abschnitt in die reguläre Zuständigkeit der Feuerwehr Mönchengladbach fällt, rückten von dort ebenfalls umfangreiche Rettungskräfte und Spezialfahrzeuge an. Vor Ort arbeiteten die Einheiten aus Schwalmtal und Mönchengladbach eng zusammen, um die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen.
Technische Rettung und Hubschraubereinsatz
An der Unfallstelle begannen die Einsatzkräfte sofort mit der technischen Rettung. Mit schwerem hydraulischem Gerät verschafften sich die Feuerwehrleute Zugang zu den eingeschlossenen Personen und befreiten sie aus dem demolierten Auto. Während dieser Arbeiten versorgte der Rettungsdienst die Patienten medizinisch.
Da das Verletzungsbild bei diesem Verkehrsunfall kritisch war, forderte die Einsatzleitung zusätzlich zwei Rettungshubschrauber an. Die Feuerwehrleute sicherten die Landung der Helikopter ab, stellten den Brandschutz am Unfallort sicher und sperrten den Arbeitsbereich für die Retter. Beide Patienten wurden nach der umfassenden Erstversorgung in spezialisierte Kliniken geflogen.
Hunde gerettet und Verkehrsbehinderungen
In dem stark beschädigten Auto befanden sich neben den menschlichen Insassen auch zwei Hunde. Die Tiere blieben ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Mitarbeiter des zuständigen Ordnungsamtes nahmen die Vierbeiner direkt an der Einsatzstelle in Obhut und brachten sie vorübergehend sicher in einem Tierheim unter.
Für die Dauer der aufwendigen Rettungsarbeiten und die anschließende Räumung der Trümmerteile blieb die Strecke in Fahrtrichtung Roermond für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr an der Abfahrt Hostert ab, um einen längeren Stau durch den Verkehrsunfall zu verhindern. Die genaue Ursache für den Zusammenstoß ermittelt nun die Autobahnpolizei Düsseldorf.

