Nach einem schweren Unfall auf der A66 an der Anschlussstelle Hanau-Nord sucht die Polizeiautobahnstation Südosthessen händringend nach Zeugen. Am Donnerstagabend, 30. April 2026, gegen 20:40 Uhr ereignete sich der Vorfall in Fahrtrichtung Frankfurt direkt im Bereich der Ausfahrt. Ein schwarzer Porsche GT3 mit serbischem Kennzeichen bremste laut Zeugenberichten plötzlich stark ab, geriet ins Schleudern und prallte gleich zweimal mit hoher Wucht gegen die Leitplanken. Trotz der massiven Beschädigungen setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort, bevor der völlig demolierte Sportwagen wenig später in einem Feld bei Bruchköbel, nahe der Bundesstraße 45, abgestellt wurde.
Trümmerfeld und enorme Schadenssumme
Die Wucht des Zusammenpralls hinterließ an der Unfallstelle auf der Autobahn deutliche Spuren. Zahlreiche Trümmerteile und großflächig ausgelaufene Betriebsmittel dokumentierten das Ausmaß des Crashs. Nach ersten vorläufigen Schätzungen der Behörden beläuft sich der Gesamtschaden an dem hochpreisigen Fahrzeug sowie an den demolierten Leitplanken auf über 120.000 Euro. Vom Fahrer oder der Fahrerin fehlte beim Eintreffen der Beamten am Fundort des Wagens bereits jede Spur.
Zeugenaufruf nach dem Unfall auf der A66
Die Polizei steht vor einem Rätsel und bittet die Öffentlichkeit nun aktiv um Mithilfe bei der Aufklärung des Geschehens.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Da die Hintergründe der Flucht und die Identität der fahrzeugführenden Person bislang ungeklärt sind, hat die Polizeiautobahnstation Südosthessen die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen zum Fahrstil des schwarzen Porsche vor dem Unglück gemacht haben oder Angaben zu Personen machen können, die sich vom Abstellort bei der B45 entfernt haben, werden gebeten, sich zu melden.
Hinweise nimmt die zuständige Polizeistation unter der Telefonnummer 06181 9010-0 entgegen. Der Unfall auf der A66 verdeutlicht erneut, dass das unerlaubte Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist, insbesondere bei Schadenssummen dieser Größenordnung. Die Ermittler hoffen nun, durch die Veröffentlichung des Falls am Montagmorgen entscheidende Details zum flüchtigen Porsche-Fahrer zu erhalten.

