Ein schwerer Unfall auf der BAB 3 bei Waldaschaff hat am Donnerstagnachmittag, 26. März 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Würzburg geführt. Gegen 13:47 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen zwischen den Anschlussstellen Bessenbach und Weibersbrunn gerufen. Vor Ort stellten die Retter fest, dass sich die eigentliche Unfallstelle direkt auf der Kauppenbrücke befand. Die anrückenden Feuerwehren aus Waldaschaff und Bessenbach hatten bereits bei der Anfahrt mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund des massiven Rückstaus mussten sich die Einsatzfahrzeuge mühsam den Weg zur Unfallstelle bahnen. Bei der ersten Kollision erlitt eine Person leichte Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Schnelle Räumung durch Spezialgerät
Um den Verkehrsfluss so schnell wie möglich wiederherzustellen, kam schweres Gerät zum Einsatz. Ein beteiligter BMW, der die linke Fahrspur blockierte, wurde mit dem Rüstwagen-Kran der Feuerwehr Waldaschaff angehoben und auf den Standstreifen umgesetzt. Parallel dazu übernahmen die Einsatzkräfte die Absicherung der Unfallstelle sowie notwendige Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn.
Folgekollision im Rückstau nach dem Unfall auf der BAB 3 bei Waldaschaff
Während die Aufräumarbeiten auf der Brücke noch in vollem Gange waren, kam es am Ende des entstandenen Staus zu einem weiteren gefährlichen Zwischenfall. Ein zweiter Auffahrunfall forderte eine weitere verletzte Person. Hier leisteten die Feuerwehrsanitäter aus Bessenbach umgehend qualifizierte Erste Hilfe, bis der reguläre Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintraf.
Unterstützung durch die Kreisbrandinspektion
Der Einsatz wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann begleitet, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte und die Einsatzleitung unterstützte. Durch das koordinierte Eingreifen der Feuerwehren konnten die blockierten Fahrstreifen nach Abschluss der Unfallaufnahme zügig wieder freigegeben werden.
Dennoch dauerte es bis in den späten Nachmittag, bis sich der Stau nach dem Unfall auf der BAB 3 bei Waldaschaff vollständig aufgelöst hatte. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen beider Kollisionen aufgenommen.

