Ein schwerer Unfall auf der K39 im Bereich Brakel-Hembsen hat ein tödliches Ende genommen. Am Freitagmorgen, den 5. Juni 2026, war ein 64-jähriger Autofahrer mit seinem schwarzen Dacia auf der Kreisstraße unterwegs. Aus Richtung Modexen kommend steuerte er das Fahrzeug in Fahrtrichtung Hembsen. Gegen 08:00 Uhr verlor der Mann in einer leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich infolge des Spurverlasses und kam abseits der Straße in einem Graben auf dem Dach zum Liegen.
Technische Menschenrettung durch die Feuerwehr
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen kurz nach dem Notruf an der Unfallstelle ein. Da der Fahrer sichtlich im stark beschädigten Wrack gefangen war, leiteten die Einsatzkräfte umgehend die technische Rettung ein. Nach der erfolgreichen Befreiung aus dem Innenraum übernahm der Rettungsdienst die medizinische Erstversorgung vor Ort. Der schwer verletzte Mann wurde im Anschluss zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.
Ermittlungen der Polizei zum Unfallgeschehen
Trotz der schnellen Rettungsmaßnahmen und der anschließenden medizinischen Versorgung im Krankenhaus konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden.
Fahrer erliegt am Samstag seinen schweren Verletzungen
Wie die zuständigen Behörden am Wochenende mitteilten, erlag der 64-Jährige am Samstag, den 6. Juni 2026, im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Das Unfallfahrzeug war bereits am Freitag durch ein Abschleppunternehmen aus dem Straßengraben geborgen und für die weiteren Untersuchungen abtransportiert worden. Am Dacia entstand erheblicher Sachschaden.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Die polizeilichen Ermittlungen zur exakten Ursache des Vorfalls dauern derzeit noch an. Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme liegen den Beamten keinerlei Hinweise auf weitere Unfallbeteiligte oder ein potenzielles Fremdverschulden vor. Die Ermittler konzentrieren sich bei der Rekonstruktion des Geschehens, das zu dem Unfall auf der K39 führte, auf einen alleinbeteiligten Unfallablauf.

