Ein folgenschwerer Unfall auf der L619 bei Plettenberg hat am Freitagnachmittag, den 01.05.2026, ein Todesopfer gefordert. Gegen 16:02 Uhr wurde die Feuerwehr Plettenberg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Allendorfer Straße alarmiert, nachdem ein Motorradfahrer in einer Kurve kurz vor dem Wanderparkplatz Schlot verunglückt war. Ersten Erkenntnissen zufolge verlor der Zweiradfahrer in Fahrtrichtung Sundern vermutlich die Kontrolle über seine Maschine und geriet daraufhin in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Pkw hatte keine Ausweichmöglichkeit mehr, was zu einem heftigen Zusammenstoß führte. Dabei wurde der Motorradfahrer unter dem Fahrzeug eingeklemmt.
Sofortrettung durch die Feuerwehr Plettenberg
Die eintreffenden Rettungskräfte leiteten umgehend eine Sofortrettung ein. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät wurde der Pkw angehoben, um den eingeklemmten Fahrer so schnell wie möglich zu befreien. Trotz der intensiven Bemühungen der Helfer und des schnellen Eingreifens konnte der mitalarmierte Notarzt jedoch nur noch den Tod des Motorradfahrers feststellen.
Betreuung der Beteiligten und Unfallaufnahme bei Unfall auf der L619 bei Plettenberg
Die beiden Insassen des beteiligten Pkw überstanden die Kollision körperlich unverletzt. Aufgrund der traumatischen Erlebnisse wurden sie jedoch noch direkt an der Einsatzstelle von einem hinzugezogenen Notfallseelsorger betreut. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen übernahm die Polizei die umfangreiche Unfallaufnahme, um den genauen Hergang des Geschehens zu rekonstruieren.
Stundenlange Sperrung der Allendorfer Straße
Wegen der polizeilichen Ermittlungsarbeiten und der Bergung der Fahrzeuge blieb der betroffene Abschnitt des Unfall auf der L619 bei Plettenberg über mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Erst gegen 20:15 Uhr konnte die Vollsperrung der L619 wieder aufgehoben werden. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die technische Hilfeleistung durchzuführen.

