Ein heftiger Zusammenstoß im morgendlichen Berufsverkehr hat am Donnerstag, den 5. März 2026, zu erheblichen Behinderungen und massiven Sachschäden geführt. Bei einem Unfall in Wülfrath wurden drei Fahrzeuge so stark beschädigt, dass keines von ihnen die Unfallstelle aus eigener Kraft verlassen konnte. Ein VW Caddy war aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und dort frontal mit einem anderen Wagen kollidiert.
Ungebremster Aufprall und Kettenreaktion
Gegen 07:30 Uhr befuhr ein 57-jähriger Mann aus Wülfrath mit seinem VW Caddy die Mettmanner Straße in Fahrtrichtung Wülfrath-Stadtmitte. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen verlor der Fahrer plötzlich die Spurtreue und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam es zur folgenschweren Begegnung: Der Caddy prallte ungebremst frontal in den Ford S-Max einer 47-jährigen Wülfratherin, die in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Die Wucht der Kollision war so gewaltig, dass der VW Caddy zusätzlich gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Mercedes geschleudert wurde.
Medizinische Versorgung und Totalschäden nach Unfall in Wülfrath
Obwohl das Schadensbild an den Fahrzeugen dramatisch war, blieb das Schlimmste aus medizinischer Sicht aus. Dennoch forderte der Unfall in Wülfrath eine Verletzte:
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Fahrerin unter Schock: Die 47-jährige Ford-Fahrerin erlitt durch den Aufprall einen Schock. Sie wurde nach der Erstversorgung vor Ort vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
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Unfallverursacher: Der 57-jährige VW-Fahrer blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
An den Fahrzeugen selbst entstand jedoch eine Trümmerwüste. Sowohl am VW Caddy als auch am Ford S-Max gehen die Beamten von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus – beide PKW mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Auch der geparkte Mercedes trug erhebliche Beschädigungen davon und war nicht mehr fahrbereit.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, warum der 57-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten kam es auf der Mettmanner Straße zu Verkehrsbehinderungen. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest, die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden jedoch vorläufig auf mehrere zehntausend Euro.


