Ein Maschinenschaden in einem Waldgebiet hat am Montagmorgen, den 22. Juni 2026, zu einem dringlichen Einsatz der Rettungskräfte geführt. Gegen 07:55 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hambühren zu Nachlöscharbeiten alarmiert, nachdem im dichten Unterholz ein Radbagger in Brand geraten war. Als primärer Einsatzort war zunächst der Allerradweg vermutet worden; tatsächlich befand sich die Schadensstelle jedoch rund 200 Meter außerhalb der Gemeindegrenze auf dem Gebiet der Stadt Celle. Angesichts der herrschenden Situation war höchste Eile geboten, da die Waldbrandgefahr im Landkreis Celle als sehr kritisch eingestuft wird. Beim Eintreffen der ersten Einheiten war das offene Schadenfeuer an der Baumaschine bereits weitestgehend erloschen.
Wärmebildkamera lokalisiert verdeckte Glutnester im Waldboden
Der ausgebrannte Radbagger hatte die umliegende Vegetation bereits spürbar in Mitleidenschaft gezogen; die Flammen hatten stellenweise sogar die Baumkronen erreicht. Um ein unkontrolliertes Wiederaufflammen zu unterbinden, kühlten die Trupps das Wrack sowie den betroffenen Waldboden ausgiebig mit Wasser. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte das gesamte Areal systematisch mit einer Wärmebildkamera auf verdeckte Glutnester. Die intensiven Niederschläge des vorangegangenen Sonntags erwiesen sich hierbei als Glücksfall, da sie eine unmittelbare Katastrophe im trockenen Nadelökoystem verhinderten.
Experten warnen vor steigenden Temperaturen in den kommenden Tagen wegen Waldbrandgefahr im Landkreis Celle
Nach einer knappen Stunde intensiver Kontrollmaßnahmen konnten die Einheiten den Einsatz im Forst erfolgreich beenden und wieder einrücken.
Höchste Gefahrenstufe für die kommenden Tage prognostiziert
Insgesamt waren 14 Feuerwehrangehörige mit vier Einsatzfahrzeugen sowie Beamte der zuständigen Polizei vor Ort gebunden. Die Feuerwehr nimmt diesen aktuellen Zwischenfall zum Anlass, um die Bevölkerung für die akute Waldbrandgefahr im Landkreis Celle zu sensibilisieren. Aufgrund der von den Meteorologen erwarteten, konstant hohen Sommertemperaturen in der laufenden Kalenderwoche ist in Teilen der Region zeitweise mit der höchsten Waldbrandgefahrenstufe zu rechnen.
Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit der Bürger
Entsprechend gilt im Wald und in dessen unmittelbarer Peripherie ab sofort eine besondere Vorsicht für Spaziergänger und Arbeiter. Das Rauchen sowie das Entzünden von offenem Feuer sind strengstens untersagt. Jede kleinste Rauch- oder Feuerentwicklung im Unterholz sollte von Zeugen ohne zeitliche Verzögerung direkt über den europaweiten Notruf 112 an die Integrierte Leitstelle gemeldet werden, um Großbrände im Keim zu ersticken.

