StartFeuerwehreinsätzeWohnhausbrand in Kierspe: Tote Frau im Garten gefunden – Mordkommission ermittelt

Wohnhausbrand in Kierspe: Tote Frau im Garten gefunden – Mordkommission ermittelt

Wohnhaus brennt bei Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung – Flammen schlagen aus Fenstern und Türen – Leiche einer Frau im Garten entdeckt – Polizei Hagen bildet Mordkommission zur Aufklärung.

Ein schockierender Wohnhausbrand in Kierspe hat am Mittwochvormittag, den 13.05.2026, zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Gegen 09:50 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Leitstelle ein, woraufhin Feuerwehr und Polizei umgehend in die Gartenstraße ausrückten. Beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich den Helfern ein dramatisches Bild: Das Gebäude brannte bereits in voller Ausdehnung, wobei die Flammen massiv aus der Haustür sowie den Fenstern schlugen und dichter Rauch über dem Viertel stand. Da das Treppenhaus aufgrund der Brandeinwirkung bereits nicht mehr begehbar war, mussten sich die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen über Leitern und eine Drehleiter Zugang zum Obergeschoss verschaffen.

Sieben Atemschutztrupps kämpfen gegen Flammen

Insgesamt waren sieben Atemschutztrupps im Gebäudeinneren im Einsatz, um nach vermissten Personen zu suchen und die Brandbekämpfung einzuleiten. Während im Inneren des Hauses keine weiteren Personen angetroffen wurden, machten die Einsatzkräfte im Außenbereich eine schreckliche Entdeckung: Im Garten des Anwesens wurde eine leblose Frau aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation und der Begleitumstände kann ein Tötungsdelikt derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Ermittlungen nach dem Wohnhausbrand in Kierspe

Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch völlig unklar, weshalb die Kriminalpolizei die Arbeit aufgenommen hat.

Mordkommission Hagen übernimmt den Fall

Unmittelbar nach dem Fund der Toten übernahm eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen die weiteren Ermittlungen. Spezialisten der Kriminaltechnik sicherten Spuren am Brandort, um den Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Die genaue Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.

Betreuung von Angehörigen und Einsatzkräften

Neben den Löschzügen der Feuerwehr und der Polizei waren auch der Rettungsdienst, das DRK sowie psychosoziale Unterstützungsteams und die Notfallseelsorge vor Ort. Sie kümmerten sich intensiv um die Betreuung von Angehörigen sowie der eingesetzten Kräfte, die durch den belastenden Fund nach dem Wohnhausbrand in Kierspe gefordert waren. Die Gartenstraße blieb für die Dauer der Löscharbeiten und der ersten Spurensicherung weiträumig abgesperrt.