StartFeuerwehreinsätzeRauchwolken über Wuppertal: Schwierige Löscharbeiten durch Akkubrand

Rauchwolken über Wuppertal: Schwierige Löscharbeiten durch Akkubrand

Akkubrand löst Großeinsatz aus – Flammen fressen sich durch Heizungsschacht in Erdgeschosswohnung

Am Sonntagnachmittag (15.03.2026) wurde die Feuerwehr Wuppertal gegen 16:36 Uhr zu einem gefährlichen Kellerbrand an der Uellendahler Straße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Löschzüge quoll bereits dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern des Mehrfamilienhauses, was auf eine intensive Brandentwicklung hindeutete.

Brennende Batterien und versperrte Wege

Die Brandbekämpfung vor Ort gestaltete sich für die Einsatzkräfte unter Atemschutz als äußerst kompliziert. In den Kellerräumen brannten mehrere Akkus und Fahrzeugbatterien, die für eine enorme Hitzeentwicklung und giftige Rauchgase sorgten. Erschwerend kam hinzu, dass gelagerte Güter den direkten Zugang zum Brandherd blockierten. Während der Löscharbeiten beim Kellerbrand an der Uellendahler Straße entdeckten die Wehrmänner zudem eine gefährliche Brandausbreitung: Über einen Heizungsschacht hatten die Flammen bereits den Holzfußboden der darüberliegenden Erdgeschosswohnung entzündet.

Stromabschaltung und Evakuierung in Wuppertal

Aufgrund der massiven Verrauchung mussten sämtliche Wohneinheiten des Gebäudes evakuiert werden. Da das Feuer auch die Versorgungsleitungen im Untergeschoss schwer beschädigt hatte, schalteten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) die Stromversorgung für das gesamte Objekt sicherheitshalber ab. Die Bewohner wurden während der stundenlangen Maßnahmen in einem bereitgestellten Bus der WSW betreut und mit warmen Getränken versorgt.

Haus vorerst unbewohnbar

Obwohl bei dem Kellerbrand an der Uellendahler Straße glücklicherweise niemand verletzt wurde, konnten die Mieter nach Einsatzende gegen 20:45 Uhr nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Alle Bewohner kamen für die Nacht bei Freunden oder Verwandten unter. Die Uellendahler Straße blieb für die Dauer der Löscharbeiten im betroffenen Bereich voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtteil führte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.