StartFeuerwehreinsätzeFeuerwehr Weibersbrunn: Zwei Unfälle auf der A3 fordern Einsatzkräfte

Feuerwehr Weibersbrunn: Zwei Unfälle auf der A3 fordern Einsatzkräfte

Erstmeldung über eingeklemmte Person bestätigt sich glücklicherweise nicht – Vollsperrung in Fahrtrichtung Würzburg – Keine Verletzten nach erster Begutachtung.

Zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn 3 haben am Sonntagmorgen, den 28. Juni 2026, für ein hohes Aufkommen an Rettungskräften gesorgt. Gegen 09:05 Uhr wurde die Feuerwehr Weibersbrunn zusammen mit der Feuerwehr Waldaschaff sowie dem Kreisbrandinspektor Otto Hofmann zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Die Unfallstelle lag auf dem Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Rohrbrunn und dem Parkplatz Kohlsberg in Fahrtrichtung Würzburg. Da die ersten Notrufe von einer eingeklemmten Person im Fahrzeugwrack sprachen, rückten die Einsatzkräfte mit erhöhter Eile aus. Beim Eintreffen der ersten Einheiten vor Ort konnte in diesem Punkt jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.

Rettungsdienst sichtet vier betroffene Unfallbeteiligte vor Ort

In den Zusammenstoß waren insgesamt drei Fahrzeuge verwickelt. Die Rettungskräfte trafen auf vier betroffene Personen, die umgehend vom mitalarmierten Rettungsdienst medizinisch untersucht wurden. Keine der Personen wies so schwere Verletzungen auf, dass ein Transport in ein umliegendes Krankenhaus notwendig gewesen wäre. Für die Dauer der ersten Rettungsmaßnahmen und die Absicherung der Unfallstelle musste die Richtungsfahrbahn Würzburg für rund 30 Minuten voll gesperrt werden, ehe der aufgestaute Verkehr einspurig an den Wracks vorbeigeleitet werden konnte.

Folgeunfall auf der Gegenfahrbahn behindert den Rückweg der Feuerwehr Weibersbrunn

Die Aufgaben der Wehrleute beschränkten sich zunächst auf das Absichern der Unfallstelle und das Aufnehmen von Trümmerteilen. Für die finale Reinigung der Fahrbahn von Betriebsstoffen wurde eine spezialisierte Fachfirma angefordert.

Pkw prallt gegen Mittelschutzplanke und verteilt Schotter

Auf dem direkten Rückweg zum eigenen Gerätehaus stießen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Waldaschaff auf ein weiteres Schadensereignis auf Höhe der Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Leitstelle löste daraufhin Folgemeldungen aus, sodass beide Wehren erneut gefordert waren. Ein Personenkraftwagen war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, heftig gegen die Mittelschutzplanke geprallt und auf der linken Spur zum Stehen gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine erhebliche Menge Schotter auf beide Richtungsfahrbahnen der A3 geschleudert.

40 Retter unter koordinierter Einsatzleitung im Dienst

Auch bei diesem zweiten Vorfall übernahm die Feuerwehr die technische Absicherung und säuberte die Fahrspuren vom verteilten Schotterbett, um Folgeunfälle zu vermeiden. Personen wurden auch hier nicht verletzt. Insgesamt waren an diesem Sommermorgen acht Rettungsfahrzeuge mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort gebunden. Die Gesamtleitung beider Einsätze lag in den Händen von Michael Edelmann, dem Kommandanten der Feuerwehr Weibersbrunn. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnte die Autobahn wieder komplett für den fließenden Verkehr freigegeben werden.