Zwei aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle im Ortsgebiet haben am Freitagmittag, 26. Juni 2026, die Rettungskräfte im Spessart gefordert. Um 14:44 Uhr wurde die Feuerwehr Dammbach bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Integrierte Leitstelle Untermain gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Das Alarmstichwort lautete „Verkehrsunfall mit PKW“, der Einsatzort befand sich im Hohlweg. Aus medizinischen Gründen war dort eine Pkw-Fahrerin von der Fahrbahn abgekommen und im weiteren Verlauf frontal gegen eine Hauswand geprallt. Die Einsatzkräfte trafen kurz nach der Alarmierung an der Schadensstelle ein, um umgehend technische und medizinische Maßnahmen einzuleiten.
Feuerwehr-Sanitäter übernehmen die Betreuung der Verletzten
Bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes wurde die verunfallte Fahrerin durch die ausgebildeten Sanitäter der Feuerwehr intensiv betreut. Nach der umfassenden medizinischen Erstversorgung vor Ort lieferte der Rettungsdienst die Patientin zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus ein. Parallel dazu sicherten die Wehrmänner die Unfallstelle ab und stellten für die Dauer der Arbeiten den Brandschutz sicher. Für die polizeiliche Unfallaufnahme musste die Zufahrt zur Jochenhöhe für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden.
Herrenloser Transporter rollt abschüssige Straße hinab und kippt um – Feuerwehr Dammbach im Einsatz
Noch während der laufenden Maßnahmen im Hohlweg machten Bürger die Einsatzkräfte auf ein zweites Schadensereignis im Nahbereich aufmerksam.
Erkundung im Kirchhole führt zu Folgealarmierung
In der Straße Kirchhole war ein Transporter umgestürzt. Zunächst übernahm die Besatzung des Mehrzweckfahrzeugs (MZF) die Erkundung der Lage vor Ort, woraufhin das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) nachgefordert werden musste. Um 15:38 Uhr erfolgte die offizielle zweite Alarmierung. Das unbesetzte Fahrzeug war zuvor aufgrund eines technischen Defekts eine abschüssige Straße rund 150 Meter unkontrolliert bergab gerollt. Der Transporter prallte gegen eine Mauer und kippte auf die Seite; Insassen befanden sich glücklicherweise nicht im Wagen.
Radlader und Bagger unterstützen die aufwändige Bergung
Zur Bergung sicherten die Helfer den Transporter zunächst mithilfe von pneumatischen Hebekissen sowie Unterbaumaterial. Im Anschluss wurde das Fahrzeug mit Unterstützung des gemeindlichen Radladers und eines Baggers wieder aufgerichtet. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dammbach unter der Leitung des Kommandanten Benjamin Schäfer im Dienst, um beide Unfallstellen fachgerecht abzuarbeiten. Nach der Bergung des Transporters konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

