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Zwei schwere Einsätze am Freitag fordern die Einheiten der Feuerwehr Worms bei extremer Hitzewelle

Pkw kommt zwischen Leiselheim und Pfeddersheim von der Fahrbahn ab – Rettungsdienst transportiert alle Insassen ins Klinikum – Freiwillige Kräfte sichern den Stadtschutz.

Ein ereignisreicher Freitagvormittag hat am 26. Juni 2026 die Rettungskräfte im rheinhessischen Tiefland gefordert. Zunächst wurden verschiedene Einheiten der Feuerwehr Worms zu einem Verkehrsunfall ohne Fremdbeteiligung gerufen. Auf der Verbindungsstrecke zwischen den Stadtteilen Leiselheim und Pfeddersheim war ein Personenkraftwagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Die fünf leicht verletzten Insassen des Unfallwagens konnten sich noch vor dem Eintreffen der ersten Retter eigenständig aus dem Wrack befreien. Sie wurden nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst vorsorglich in das Wormser Klinikum transportiert.

Technische Sicherung und Behinderungen im Nahverkehr

Die angerückten Feuerwehrkräfte übernahmen umgehend die technische Absicherung der Unfallstelle auf der Landstraße und klemmten die Batterie des beschädigten Pkw ab, um Brandgefahren zu minimieren. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es im betroffenen Streckenabschnitt zu vorübergehenden Einschränkungen im regionalen Linienbusverkehr. Im Einsatz band dieser Vorfall den Unfallzug der Berufsfeuerwehr sowie die freiwillige Einheit Pfeddersheim, während die freiwillige Einheit Stadtmitte parallel dazu den grundlegenden Stadtschutz an der Hauptwache sicherstellte.

Einheiten der Feuerwehr Worms: Großer Flächenbrand am Herrnsheimer Badesee vernichtet reife Getreideernte

Gegen die Mittelschutzzeit folgte für die Brandschützer unmittelbar die nächste Alarmierung zu einem Brandeinsatz im Stadtgebiet.

Funkenflug hinter Mähdrescher entzündet 30.000 Quadratmeter Agrarfläche

Hinter dem Herrnsheimer Badesee war bei Erntearbeiten ein großflächiger Vegetationsbrand ausgebrochen. Ein Landwirt hatte dort mit einem Mähdrescher Getreide geerntet, als vermutlich durch ein heißgelaufenes Bauteil der Erntemaschine ein Feuer im trockenen Stroh entstand. Begünstigt durch böige Winde breiteten sich die Flammen rasant aus und zerstörten einen betroffenen Großteil des noch ungemähten Getreidefeldes. Die alarmierten Kräfte mussten mehrere Brandherde zeitgleich bekämpfen, um ein Übergreifen auf nahegelegene Waldstrukturen zu verhindern. Die finale Brandfläche wurde von der Einsatzleitung auf rund 30.000 Quadratmeter geschätzt.

Massives Aufgebot ehrenamtlicher Kräfte bei hochsommerlichen Temperaturen

Zur Bewältigung des Großbrandes waren neben der Berufsfeuerwehr auch die freiwilligen Einheiten Herrnsheim, Abenheim, Rheindürkheim und Stadtmitte sowie die Polizei gefordert. Die Koordination der verschiedenen Einheiten der Feuerwehr Worms ermöglichte eine erfolgreiche Eindämmung des Feuers nach intensivem Löschangriff. Die Führungskräfte sprachen allen beteiligten Helfern einen ausdrücklichen Dank aus, da die aktuelle Hitzewelle unter schwerer Schutzkleidung eine extreme körperliche Belastung für die Atemschutzträger und Schlauchtrupps bedeutete. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls aufgenommen.