Am Montag, den 31. August 2026, alarmierte eine starke Rauchentwicklung an der Preinstraße im Dortmunder Stadtteil Wellinghofen die Einsatzkräfte zu einem Küchenbrand. Gegen 15:30 Uhr drang sowohl zur Straßenseite als auch zum rückwärtigen Hof Rauch aus dem Gebäude. Der Transportführer des ersteintreffenden Rettungswagens übernahm die erste Erkundung der Lage. Bewohner des Hauses berichteten ihm, dass sich in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eine stark gehbehinderte Person befand.
Rauch im Treppenraum durch Küchenbrand
Bei der Kontrolle des Treppenraumes stellte der Transportführer fest, dass sich der Brandrauch bereits dorthin ausgebreitet hatte. Die Wohnungstür der betroffenen Partei im Obergeschoss stand offen. Der Rauch, der aus einem Fenster im Erdgeschoss drang, wurde über eine darüberliegende, ebenfalls offenstehende Balkontür in den Wohnbereich gesogen und gelangte von dort in den Treppenraum. Der Transportführer betrat die verrauchte Wohnung, fand die gehbehinderte Person und brachte sie ins Freie. Beide waren dem Rauch ausgesetzt und wurden im weiteren Einsatzverlauf notärztlich untersucht. Der Bewohner wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Der Transportführer konnte seinen Dienst nach der ärztlichen Begutachtung fortsetzen.
Brandbekämpfung und Durchsuchung des Gebäudes
Während der Rettung brachte die Feuerwehr im rückwärtigen Bereich eine Drehleiter in Stellung, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Menschen im Gebäude aufhielten. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in die Gaststätte vor, um das Feuer zu bekämpfen. Gleichzeitig durchsuchten mehrere Trupps des Löschzugs 13 der Freiwilligen Feuerwehr aus Berghofen sämtliche Wohnungen nach Personen und Haustieren. Nach Abschluss der Suchmaßnahmen stand fest, dass sich niemand mehr in dem Gebäude befand.
Löscharbeiten und Ursachenermittlung
Die Ursache für die Rauchentwicklung war ein ausgedehnter Küchenbrand im Erdgeschoss. Die vorgehenden Einsatzkräfte löschten das Feuer. Die Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen dauerten bis gegen 17:30 Uhr an. Für die Dauer der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Preinstraße für den Durchgangsverkehr. Nach Einsatzende übergab die Feuerwehr die Brandstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Kriminalpolizei. Gegen 21:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Feuerwache Hörde die Einsatzstelle noch einmal auf Glutnester, stellten dabei jedoch keine Auffälligkeiten mehr fest.

