Ein massiver Lkw-Brand auf der A4 bei Refrath hat am Montagmorgen, den 20.04.2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Köln geführt. Gegen 10:05 Uhr schrillten die Alarmglocken bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie den Kollegen aus Köln. Zwischen den Anschlussstellen Bergisch Gladbach-Refrath und Köln-Merheim war die Ladung eines Sattelschleppers in Brand geraten. Dank des besonnenen Handelns des Lkw-Fahrers konnte Schlimmeres verhindert werden: Er trennte die Zugmaschine noch vor dem Eintreffen der Retter eigenständig vom brennenden Auflieger.
Schnelles Eingreifen durch Drehleiter-Besatzung
Zufall oder Schicksal: Eine Drehleiter der Feuer- und Rettungswache 1 befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung auf einer Prüfungsfahrt in der Nähe und traf als erstes Fahrzeug aus Bergisch Gladbach an der Brandstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten Kräfte der Feuerwehr Köln bereits mit den ersten Löschmaßnahmen begonnen. Die Drehleiter wurde unmittelbar in die Brandbekämpfung der brennenden Schrottladung eingebunden.
Strategische Entscheidung beim Lkw-Brand auf der A4 bei Refrath
Bei der Ladung handelte es sich um kunststoffhaltigen Schrott, was die Löscharbeiten aufgrund der hohen Rauchentwicklung und Hitze anspruchsvoll gestaltete. Gemeinsam brachten die Wehren das Feuer mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle. Eine ursprünglich geplante Entladung direkt auf der Autobahn wurde verworfen, um die Fahrbahn nicht unnötig zu blockieren und die Umweltbelastung gering zu halten.
Sicherer Abtransport zur AVG Köln
In enger Abstimmung mit der Autobahnpolizei und der Bezirksregierung Köln wurde nach einem geeigneten Ort zur sicheren Entladung gesucht. Die Wahl fiel auf eine Anlage der AVG in Köln. Der betroffene Sattelschlepper wurde anschließend unter Begleitung der Feuerwehr Köln dorthin eskortiert, um die restliche Ladung kontrolliert abzulöschen.
Während des Einsatzes stellten weitere Löschzüge den Grundschutz im Stadtgebiet sicher und mussten parallel sogar zu einer Türöffnung im Stadtteil Lustheide ausrücken. Gegen 13:00 Uhr konnte der Lkw-Brand auf der A4 bei Refrath offiziell für beendet erklärt werden, woraufhin die Polizei die Fahrbahnen in Richtung Köln wieder freigab. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte aus Bergisch Gladbach beteiligt. Die Behörden lobten die reibungslose interkommunale Zusammenarbeit.

