Ein schwerer Unfall auf der Autobahn 1 hat in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Gegen 23:40 Uhr kollidierten auf der Richtungsfahrbahn Bremen mehrere Fahrzeuge zwischen den Anschlussstellen Elsdorf und Bockel. Da die ersten Notrufe die Unfallstelle fälschlicherweise zunächst zwischen Sittensen und Elsdorf verorteten, wurde die Ortsfeuerwehr Sittensen alarmiert, die als erste Einheit an der realen Schadensstelle eintraf. Vor Ort bot sich den Helfern ein dramatisches Bild: Ein an dem Unfall beteiligtes Fahrzeug stand bereits in voller Ausdehnung in Flammen.
Nachlöscharbeiten mit Schaum und Wärmebildkamera
Der zeitgleich eingetroffene Rettungsdienst übernahm umgehend die medizinische Erstversorgung der zum Teil schwer verletzten Personen an der Autobahn. Die kurze Zeit später eintreffende Feuerwehr Elsdorf unterstützte die Löscharbeiten der Kameraden aus Sittensen und übernahm im weiteren Verlauf die federführende Einsatzleitung vor Ort. Den Trupps gelang es, den Pkw-Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Um ein Wiederentflammen zu verhindern, wurden die Nachlöscharbeiten mittels Löschschaum durchgeführt, während das Wrack mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrolliert wurde.
Medizinische Versorgung der Verletzten und Verkehrsbehinderungen bei Unfall auf der Autobahn 1
Nachdem die akute Brandgefahr gebannt war, koordinierten die Rettungskräfte den Abtransport der Unfallopfer.
Vier Verletzte in umliegende Kliniken transportiert
Insgesamt fordert der Zusammenstoß in der Nacht vier Verletzte, von denen mehrere Personen schwere Verletzungen erlitten. Nach der umfassenden Stabilisierung vor Ort durch die Notärzte wurden alle Patienten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser abtransportiert. Angaben zur genauen Identität oder dem Alter der verunfallten Fahrzeuginsassen liegen von offizieller Seite noch nicht vor.
Fahrbahn in Richtung Bremen für zwei Stunden voll gesperrt
Für die Dauer der aufwändigen Lösch- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei musste die Fahrbahn der A1 in Fahrtrichtung Bremen komplett für den Verkehr gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau. Nach rund zwei Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren ihren Einsatz offiziell beenden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Wie exakt es zu dem schweren Unfall auf der Autobahn 1 kommen konnte, ist nun Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

