Ein folgenschwerer Unfall in Hösbach an der Stachus-Kreuzung hat am Mittwochabend, den 01.04.2026, für erhebliche Verkehrsbehinderungen und Unmut bei den Einsatzkräften gesorgt. Gegen 18:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hösbach mit dem Alarmstichwort „THL 2“ zum Knotenpunkt der B 26 und der St 2307 gerufen. Vor Ort stießen ein Pkw, ein Transporter und ein Sattelzug zusammen, wobei der Pkw im Frontbereich massiv beschädigt wurde. Der verletzte Pkw-Fahrer konnte glücklicherweise ohne schweres technisches Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch die Johanniter-Rettungswache Sailauf wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Autofahrer ignorieren Absperrungen der Feuerwehr
Während der rund zweistündigen Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es zu unschönen Szenen im ausklingenden Feierabendverkehr. Trotz einer notwendigen Vollsperrung der Kreuzung versuchten mehrere Verkehrsteilnehmer ignoranterweise, die Absperrungen der Feuerwehr zu durchfahren. Die Einsatzkräfte mussten sich mehrfach mit uneinsichtigen Autofahrern auseinandersetzen, was letztlich das Eingreifen der Polizei erforderte. Einige Fahrer wurden noch vor Ort verwarnt. Die 15 Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf. Da die polizeiliche Unfallaufnahme bis in die Dämmerung andauerte, musste die Einsatzstelle zudem großflächig ausgeleuchtet werden.
Hohe Einsatzbelastung nach dem Unfall in Hösbach an der Stachus-Kreuzung
Für die Feuerwehr Hösbach markierte dieser Vorfall bereits den dritten Einsatz innerhalb eines einzigen Tages. Zuvor waren die ehrenamtlichen Retter bereits zur Unterstützung bei einer Türöffnung in Hösbach-Bahnhof sowie zu einer laufenden Reanimation alarmiert worden, bei der die Feuerwehr-Sanitäter lebensrettende Sofortmaßnahmen leisteten.
Unterstützung durch die Kreisbrandinspektion
Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Torsten Orth und mit Unterstützung von Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann konnte der Einsatz gegen 21:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Der Abschleppdienst übernahm die Bergung der verunfallten Fahrzeuge, während die Polizei die Ermittlungen zum genauen Hergang vom Unfall in Hösbach an der Stachus-Kreuzung weiterführt.
Durch das koordinierte Eingreifen konnte eine weitere Gefährdung der Umwelt durch austretende Flüssigkeiten verhindert werden, wenngleich das Verhalten einiger Passanten einen faden Beigeschmack hinterließ.

