StartSicherheitVeteranenkultur in Kiel: Marsch für Respekt und Zusammenhalt

Veteranenkultur in Kiel: Marsch für Respekt und Zusammenhalt

Zehn Kilometer lange Strecke führt vom Marinestützpunkt über die Reventlouwiese – Das Technische Hilfswerk steht im Zentrum der diesjährigen Aktion – Erlöse fließen in Hilfsprojekte.

Ein sichtbares Zeichen für gesellschaftliche Anerkennung, Respekt und engen Zusammenhalt haben rund 70 Teilnehmende am Samstag, den 20. Juni 2026, in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt gesetzt. Die Veranstaltung des Vereins Veteranenkultur in Kiel, die bereits zum dritten Mal als „Internationaler Marsch der Wertschätzung“ ausgetragen wurde, stand in diesem Jahr im besonderen Fokus des Technischen Hilfswerks (THW). Bei sommerlichen Temperaturen von rund 28 Grad Celsius beteiligten sich Menschen verschiedenster Altersklassen an der Aktion; der jüngste Teilnehmer war vier Jahre alt, während der älteste Marschierer ein Alter von 76 Jahren aufwies. Die rund zehn Kilometer lange Route startete am Marinestützpunkt Kiel und führte quer durch das Stadtgebiet.

Wendepunkt auf der Reventlouwiese während der Kieler Woche

Als zentraler Wendepunkt der Strecke diente das Bundeswehrzelt auf der Reventlouwiese, das im Rahmen der parallel stattfindenden Kieler Woche aufgebaut war. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr absolvierten die Teilnehmenden den gemeinsamen Weg, um die gesellschaftliche Bedeutung von Einsatzkräften im öffentlichen Bewusstsein sichtbar zu machen. Vertreten waren dabei Angehörige und Beschäftigte zahlreicher Institutionen und Organisationen, darunter der Zoll, die Königlich Dänische Marine, die Bundeswehr, die Jugendfeuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz sowie das THW selbst und diverse zivile Unterstützer.

Bundesweite Initiative zur Unterstützung von Einsatzkräften bei Veteranenkultur in Kiel

Das THW begleitete die Aktion mit zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie Angestellten aus dem gesamten Landesverbandsbereich.

Dezentrale Aktionen im norddeutschen Raum durchgeführt

Neben dem zentralen Standortmarsch, den der Verein Veteranenkultur in Kiel organisierte, fanden im Zuständigkeitsbereich des THW-Landesverbands Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein weitere dezentrale Märsche statt. Beteiligt waren unter anderem die Ortsverbände Elmshorn, Burg-Hochdonn, Segeberg, Hamburg-Eimsbüttel und Rostock sowie die THW-Jugend Plön. Marcel Neumann, Dienstsportbeauftragter des Landesverbands, betonte den Stellenwert der Aktion als eine besondere Form des Engagements für das Gemeinwohl und kündigte eine Fortführung für das kommende Jahr an.

Erlöse sichern die Hilfe für betroffene Familien

Der Marsch der Wertschätzung wird seit 2021 durch den Verein Veteranenkultur e.V. bundesweit organisiert. Die Initiative erinnert daran, dass hinter jeder Uniform Menschen stehen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. Sämtliche Erlöse der Veranstaltung fließen im Nachgang zweckgebunden in soziale Projekte zur Unterstützung von Einsatzkräften und deren Familien. Das THW bildet als ehrenamtlich getragene Zivilschutzorganisation des Bundes mit bundesweit rund 88.000 Freiwilligen eine tragende Säule im deutschen Bevölkerungsschutz und ist regelmäßig im internationalen Auftrag bei Notlagen gefordert.